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Vorsorgeuntersuchung im Diagnosezentrum Salzburg

nichtinvasiv, schmerzfrei

Wir bieten folgende nichtinvasive Vorsorgeuntersuchungen :

• Mammakarzinom (MRM)

• Dickdarmkarzinom (CTK - low dose)

• Prostatakarzinom (MRT, H1-MRS)

• Arteriosklerose (CT, MRT, Ganzkörper-MRA)

• Koronarsklerose − KHK ("low dose"-Volumen-CT)

• Bronchuskarzinom ("low dose"-Spiral-CT)

• Ganzkörperscreening (Ganzkörper-MRT *)

* Indikationsstellung mit Arzt vorbesprechen 

Moderne Vorsorgeuntersuchungen sind heutzutage strahlenfrei oder strahlenarm, vor allem aber schmerzfrei.

Mamma-MR ( MRM): Als primäre diagnostische Methode/Vorsorgeuntersuchung bei Rö-mammographisch dichtem Brustgewebe zu empfehlen, desweiteren bei Frauen <40 Jahren, sowie Frauen mit Strahlenphobie. Mikrokalk kann MR-mammographisch (noch) nicht dargestellt werden. Die Methode benötigt Kontrastmittel und muss KM-phasisch durchgeführt werden.

Dickdarm − virtuelle Endoskopie: Sie wird als Niedrigdosis-Untersuchung durchgeführt und  benötigt nicht unbedingt intravenöses Kontrastmittel. Polypen ab einer Größe von 2 mm können abgebildet und genau lokalisiert werden.

Prostatakarzinom (MR, funktionelles MR und Spektroskopie): Die Untersuchung dauert insgesamt etwa 30 Minuten. Hiermit ist nicht nur eine umfassende Darstellung der Prostata und ihrer Umgebung möglich. Zusätzlich werden funktionelle Aspekte wie Diffusionsverhalten und Durchblutung des Prostatagewebes sowie biochemische Parameter analysiert. 

Koronarsklerose CT- Angio, links ventrikuläre Funktion (CFA) und Myokardperfusion (MP): Die Angiographie der Koronararterien wird als Niedrigdosis-Untersuchung nur mit einer halben Rotation durchgeführt und kann bereits geringgradige Gefäßstenosen aufdecken. Eine negative CT-Angio hat 100 % Treffsicherheit.

Bronchuskarzinom − Niedrigdosis-CT als Screeninguntersuchung: Für die CT-Untersuchung der Lunge sind mit der neuesten CT-Technologie nur mehr geringste Strahlendosen in der Größenordnung von 0,1 mSiv notwendig, sodass der Einsatz der CT als Vorsorgeuntersuchung bei klinischem Risikoprofil rechtzufertigen ist, zumal die Diagnosesicherheit der 3D-CT im Vergleich mit der nun gleich strahlenbelastenden digitalen 2D-Röntgensummationsaufnahme ungleich höher ist.

Bronchialkarzinom
  • CT- und MRT-Diagnostik
  • virtuelle Bronchoskopie
  • CT-Tumorperfusion − 4D-CT-VPF
  • MRT-Diffusion
  • mMR − MR-PET

Die Diagnose/Frühdiagnose und Therapiekontrolle eines Bronchuskarzinoms werden schon in nächster Zukunft eine multimodale diagnostische Aufgabe sein.

Ziel ist, die bildgebende CT- und MRT-Diagnostik durch Integration des Hybrid-Imaging (Perfusion, CT-PET, MR-PET) in die Lage zu versetzen, präoperativ nicht nur ein exaktes Tumorstaging zu ermöglichen, sondern auch nichtinvasiv und ohne präoperative Biopsie durch die funktionelle Bildgebung eine Kategorisierung in durchblutungsaktive und/oder stoffwechselaktive Tumore vorzunehmen, Informationen, die in die onkologischen Behandlungsrichtlinien einfließen und die verfügbaren therapeutischen Ressourcen und Möglichkeiten in ihrer Wirkungsweise gezielter auszuschöpfen imstande wären, was wiederum die therapeutische Erfolgsstatistik positiv beinflussen könnte

FAKTEN − Bronchuskarzinom

  • Risikofaktoren: Raucher (Kettenraucher), ehemalige Raucher, familiäre Lungenkrebserkrankungen, berufliche Asbest-/Nickelbelastung
  • Lungenvorsorge: Männer und Frauen ab 50 Jahren mit Risikofaktoren. 3. häufigste Todesursache beim Mann, 2. häufigste bei der Frau
  • Frühdiagnose und OP ermöglichen eine vollständige Heilung, CT-Screening bei Verwendung eines "low dose"-CT-Gerätes ist einer digitalen Röntgenaufnahme vorzuziehen.
  • Tumorstadium ist maßgeblich für die Überlebensrate − bereits metastasierte Karzinome haben eine schlechte Überlebensrate.
  • Noch nicht metastasierte, stoffwechselinaktive Tumore scheinen eine günstigere Prognose zu haben.
Dickdarmkarzinom

CT Kolonoskopie (CTK)

Dickdarmkarzinom 

Virtuelle Endoskopie des Dickdarms

In Europa leben 5 Jahre nach der Erstdiagnose eines Dickdarmkarzinoms im  Durchschnitt noch 50 % der männlichen und 47 % der weiblichen Patienten. Diese verbesserten Überlebensraten sind einerseits auf die Fortschritte in der Behandlung der Krebserkrankung, andererseits aber auch auf den vermehrten Einsatz von diagnostisch immer effizienter werdender Früherkennungsmethoden zurückzuführen. Insbesondere beim Dickdarmkrebs kann die frühe Entdeckung der Erkrankung die Sterblichkeitsrate eindrucksvoll senken. Dickdarmkrebs lässt sich heute bereits im Frühstadium erkennen und diagnostizieren. Auch die gutartigen Vorläufer des Kolonkarzinoms, die Kolonpolypen, werden mit Hilfe der CT-Kolonographie verlässlich nachgewiesen. Die CT-Kolonoskopie stellt eine diagnostische Alternative zur Darmspiegelung dar. Jüngst durchgeführte klinische Studien haben eindrucksvoll aufgezeigt, dass die CT-Kolonoskopie genauso sensitiv wie die Dickdarmspiegelung ist, wenn es um klinisch relevante Polypen geht.

FAKTEN der virtuellen CT-Kolonoskopie

C-RADS Kategorisierung

  • schmerzfrei
  • kein Beruhigungsmittel notwendig
  • kurze Untersuchungszeit - 1 CT-Aufnahme in Rückenlage , 1 CT-Aufnahme in Bauchlage - Scanzeit jeweils 5 Sekunden.
  • Immer Beurteilung des gesamten Dickdarms möglich
  • Diagnostische Mitbeurteilung der den Dickdarm umgebenden Organe
  • Alternative zur konventionellen Kolonoskopie im Rahmen des Polypenscreenings und bei nicht komplett möglicher endoskopischer Darmspiegelung

Voraussetzung für eine gute Beurteilung und sorgfältige Diagnostik ist − wie bei der Darmspiegelung auch − ein gereinigter, sauberer Dickdarm ohne restliche Stuhlpartikel. Hiefür ist ein spezielles Abführmittel − in der Apotheke erhältlich − notwendig, das Sie genau nach Anleitung im Beipackzettel am Vortag der Untersuchung mit reichlich Flüssigkeit einnehmen müssen.

Mammakarzinom

MRT-Diagnostik (MRM)

CT/MRT-Tumorstaging − GK-DWI

  • MR-Perfusion (DCE)
  • MR-Diffusion ( DWI/ADC-Map )
  • MR-PET (mMR)

Die MR-Mammographie hat sich in der Brustkrebs-Diagnostik und Ausschlussdiagnostik als wertvolles diagnostisches Zusatzverfahren zur Röntgen-Mammographie und zur Ultraschalluntersuchung der Mamma etabliert. Sie kann zusätzliche Sicherheit geben, dass eine Krebserkrankung unwahrscheinlich ist.

Das diagnostische Spezialverfahren ist strahlungsfrei und bildet gleichzeitig beide Brüste dreidimensional mit hoher Detailgenauigkeit ab.

Hiermit können Zysten sicher von solidgeweblichen Knoten unterschieden werden. Im Rahmen der KM-dynamischen Untersuchung (DCE) werden die örtliche und zeitliche Verteilung von in die Vene injiziertem Kontrastmittel im Brustgewebe gemessen und analysiert. An Hand dieser Parameter können bösartige von gutartigen Tumoren unterschieden werden. Wenn hingegen solidgewebliche Knoten kein oder nur wenig Kontrastmittel aufnehmen, gilt eine Tumorerkrankung in der Regel als eher unwahrscheinlich.

Hervorragend geeignet ist die MR-Mammographie zur Beurteilung von Brustimplantaten, nach Brustaufbau oder Brustvergrößerung. Die Frage nach einer Prothesenruptur oder einer Undichtigkeit der Prothese mit Silikonaustritt lässt sich mit der MR-Mammographie durch Silikon-sensitives Imaging verlässlich beantworten bzw. ausschließen, wodurch die Patientin beruhigt werden kann.

FAKTEN und INDIKATIONEN zur MR-MAMMA (MRM)

  • Brüste mit dichtem Gewebe im Rahmen der Röntgen-Mammographie
  • Zum Tumorausschluss bei Frauen mit hohem genetischen und familiären Krebsrisiko als Primäruntersuchung und/oder als Zusatzuntersuchung
  • Zum sicheren Ausschluss eines Zweitkarzinoms
  • Bei großen Tumoren zur Feststellung ihrer Operabilität
  • Zur Unterscheidung einer Narbenbildung nach Operation/Bestrahlung und eines neuerlichen Tumorwachstums (Tumorrezidivs)
  • Bei Rupturierung von Brustimplantaten

Timing: Die MR-Untersuchung der weiblichen Brust sollte idealerweise in der 2. bis 3. Zykluswoche erfolgen und nicht in der 1. Zykluswoche

Prostatakarzinom

MRT Prostata

Morphologische, funktionelle, molekulare, spektroskopische Diagnostik

Prostata-Scoring − PI-RADS Klassifikation

Das Diagnosezentrum Salzburg beschäftigt sich schon seit 1998 intensiv mit der MR-Diagnostik der Prostata.

1998 wurden im Institut die ersten 3D-Protonenspektroskopien der Prostata durchgeführt. Frühzeitig kamen auch schnelle Bildsequenzen zum Einsatz, die die Analyse der KM-Dynamik und der Perfusion bei Prostatakarzinomen zum Ziele hatten.

Die modere Prostatadiagnostik umfasst heute sowohl die hochauflösende morphologische als auch die funktionelle MR-Diagnostik − letztere in Form der Diffusionsmessung, der KM-Dynamik und Perfusionsmessung. Die Ergebnisse der Protonenspektroskopie fließen hierorts in den Prostata-Score und in die diagnostische Gesamtbeurteilung mit ein.  

Für die Durchführung des gesamten Untersuchungsprogrammes inklusive der zeitaufwändigen Protonenspektroskopie benötigen wir 30−35 Minuten. 

FAKTEN MRT Prostata

  • Zu empfehlen bei steigenden PSA-Werten (4-10 ng)
  • Bei erhöhten und/oder steigenden PSA-Werten trotz negativer Biopsie
  • Als Primäruntersuchung und zur Tumorlokalisation vor einer Biopsie
  • Nicht zu empfehlen unmittelbar nach der Biopsie − Wartezeit von 6 Wochen einhalten!
  • Hohe Sensitivität und durch Miteinbeziehung der funktionellen und spektroskopischen Bildgebung auch erhöhte Spezifität der Untersuchung
  • Prostata-Gesamtscore und PI-RADS Klassifikation tragen zur Standardisierung der Methode bei
  • Exakte Segmentlokalisation des Tumors sollte Bestandteil des Befundberichtes sein.
Osteoporose

Osteoporose

3D-Volumen − "low dose"-OSTEO-CT

BMD-Messung

Die Osteodensitometrie (Osteo-DT, QCT) ist eine spezielle Untersuchung der Röntgen-Computertomographie, die zur Bestimmung und Quantifizierung des Knochenmineralsalzgehaltes (KMS) im Rahmen der Osteoporosediagnostik und Osteoporose-Verlaufsdiagnostik nach Osteoporosetherapie verwendet wird.

Diese Untersuchungsmethode ist wesentlich genauer als die sogenannte DEXA-Osteoporosemessung. Ein direkter (1:1) Vergleich der Ergebnisse einer Osteo-CT und einer herkömmlichen DEXA-Osteoporosemessung ist somit nicht möglich, sodass Osteoporose-Vergleichsmessungen vor und nach Therapie immer mit derselben Untersuchungsmethode durchgeführt werden sollten. Die Osteo-CT ist schnell und mit einer nur sehr geringen Strahlenbelastung verbunden (Volumen-CT). Kontrastmittel wird nicht benötigt. Als Referenzmessung dienen üblicherweise der zweite bis vierte Lendenwirbelkörper. Eine spezielle Auswertesoftware errechnet den Knochenmineralsalzgehalt der eizelnen Wirbelkörper und den Gesamtknochenmineralsalzgehalt der untersuchten Wirbelkörper.

Der erhobene Wert wird mit altersentsprechenden und geschlechtsspezifischen statistischen Werten (USSF) eines gesunden Patientenvergleichskollektivs verglichen und grafisch dargestellt.

Fakten

  • Risikofaktoren der Osteoporose (erbliche Belastung, Rauchen, Untergewicht, Langzeiteinnahme von Kortison, Wirbelkörperfrakturen, Schenkelhalsfrakturen, Radiusfrakturen)
  • Indikation zur Osteodensitometrie: Frauen ab dem 50. Lebensjahr, wenn zumindest ein Risikofaktor vorliegt, und bei Frauen ab dem 60. Lebensjahr auch ohne Risikofaktoren. Kassenleistung ohne chefärztliche Genehmigung für Frauen ab dem 60. Lebensjahr
  • Frauen in den Wechseljahren leiden durch Abnahme des KMS-Gehaltes an einem erhöhten Risiko an Knochenbrüchen, konsekutiven Wirbelsäulenverkrümmungen und Wirbelsäulenbeschwerden zu erkranken.
  • Mit der 3D-Osteo-CT kann man das persönliche Risiko, an Osteoporose zu erkranken, ermitteln und bei entsprechend niederen Werten bereits vorbeugend etwas dagegen tun, um das Risiko des Ausbruchs der Erkrankung (manifeste Osteoporose) zu verringern. Die 3D-Osteo-CT liefert verlässliche Werte auch bei verkrümmten Wirbelsäulen.
Herzinfarkt

Koronare Herzerkrankung (KHK)

"Low dose"-Herzgefäß-Screening

320-Zeilen-Volumen-CT *

INDIKATIONSLISTE 

  • Aortokoronarer Bypass
  • Gefäßmißbildungen und Gefäßanomalien am Herzen
  • Ausschluss einer koronaren Gefäßerkrankung - nicht belastende  Untersuchung
  • KHK mit geringer bis mäßiggradiger klinischer Vortest-Wahrscheinlichkeit
  • Diagnostische Abklärung des unklaren Thoraxschmerzes "Triple rule out" = Ausschluss Pulmonalembolie - Koronarstenose - Lungenveränderungen

FAKTEN  Cardio-CT 

  • Die Untersuchung ist schmerzfrei.
  • Für die Darstellung des Herzgefäßsystems ist die Injektion von Kontrastmittel in die Armvene notwendig. Für die Quantifizierung des Koronarkalks (Calcium Score) wird kein Kontrastmittel benötigt.
  • Die Untersuchung verlangt eine Synchronisation der Aufnahme mit dem EKG (EKG-Triggerung)
  • Die CT-Angiographie der Herzkranzgefäße ( Volumenscan Aquilion ONE ) gehört zu den CT Untersuchungen mit der niedrigsten Strahlenbelastung.
  • Keine 1:1-Korrelation des CT-angiographischen Stenosegrades mit dem Stenosegrad der Katheter-Koronarangiographie bei geringgradigen und mäßiggradigen Stenosen
  • Stenosegrade von weniger als 30 Prozent werden im Rahmen der Katheter-Koronarangiographie zumeist nicht diagnostiziert.
  • Verkalkte Plaques mit sehr hoher Dichte machen im CT mitunter Probleme bei der Einschätzung des Stenosegrades − Überschätzung des Stenosegrades durch sog. Blooming Artefakt. Neueste Subtraktionstechniken zur Reduktion derartiger Artefakte befinden sich in klinischer Erprobung.

*  Für die Cardio-CT wird bei vorheriger Chefarztgenehmigung von der GKK ein Rückersatz bis zu 80 % der Untersuchungskosten gewährt. Für Patienten der BVA, SVG,VA, KFA sind Calcium-Score und Cardio-CT nun im Leistungskatalog enthalten.

Ganzkörper-MRT

Ganzkörper-MRT (GK-MRT)

Ganzkörper-MR-Angiographie (GK-MRA)

Ganzkörper-Diffusion (GK-DWI)

“back to the roots ..." von der derzeit organbezogenen Diagnostik zur zukünftigen organsystemischen Ganzkörperdiagnostik. Die Ganzkörper-Magnetresonanztomographie (GK-MRT) als Wegbereiter für ein ganzheitliches medizinisch-diagnostisches Denkkonzept und Verständnis.

Neueste strahlungsfreie Präventions- und Screening-Strategien zur Tumorvorsorge benötigen eine hochauflösende Darstellung von mehreren Organsystemen im Rahmen einer einzigen Untersuchung. Mit Hilfe der GK-Diffusionsbildgebung ist auch erstmals molekulares Ganzkörper-Imaging möglich. Diese insbesondere von Onkologen und Angiologen vorgetragenen Wünsche realisieren wir nun durch Installation des neuesten High-End MRT-Gerätes von Siemens; modernste Spulentechnologie, parallele 3D-Bildaufnahmetechniken, gepaart mit einer ausgeklügelten Präzisionstechnologie am Untersuchungstisch machen dies möglich. Die Akquisition der Bilddaten einer GK-MR dauert derzeit zwischen 30-45 Minuten.

Klinische Anwendungsgebiete  (state of the art 2015)

Tumordiagnostik

Möglichst präzise Erfassung des Tumorstadiums und genaue Tumorüberwachung (Tumornachsorge) − sie bilden die Grundlagen zur prognostischen Einschätzung und Festlegung der Therapieoptionen. Die GK-MR wird insbesondere bei in die Knochen, ins Gehirn und in die abdominellen Organe metastasierenden Tumoren in zunehmendem Maße in die klinische Routine integriert. Des Weiteren wird sie bei hämatologischen Neoplasien und Erkrankungen des Knochenmarks (Lymphome, multiples Myelom), angeborenen polyostotischen/systemischen Skeletterkrankungen bei Kindern und bei Polymyositis eingesetzt. Zur Tumorausschlussdiagnostik in der weiblichen Brust und in der Prostata ist noch eine organbezogene funktionelle Zusatzdiagnostik notwendig, die derzeit im Rahmen der GK-MRT nicht realisierbar ist.

Kardiovaskuläre Diagnostik

Arteriosklerose-Screening − Präventionsdiagnostik: Bei der Arteriosklerose handelt es sich um eine als systemisch einzustufende Erkrankung, sodass möglichst die Abbildung des gesamten Gefäßsystems des menschlichen Körpers zu fordern ist. Dies ist nun mit Hilfe einer strahlenfreien GK-MR-Angiographie möglich. Im Rahmen der Untersuchung nicht ausreichend beurteilbar sind die Herzkranzgefäße. Zur umfassenden angiologischen Präventionsdiagnostik (inklusive Herzkranzgefäße) bieten wir deshalb im Vorsorgepaket noch die "low dose"-CT-Angiographie der Koronargefäße an. Mit diesem diagnostischen Konzept können dann therapeutische Optionen evaluiert bzw. klinisch stumme Frühstadien der Gefäßerkrankung erfasst und entsprechende vorbeugende Maßnahmen getroffen werden.

Ganzkörper-CT

Ganzkörper-CT (GK-CT) als "low dose"-Variante

bei nicht möglicher GK-MRT (Herzschrittmacher, Neurostimulatoren, Insulinpumpen und andere medical devices) 

Untersuchungstechnik

  • Ultra Helical − ultraschnelle Spiraltechnik
  • "low dose"-Aufnahmetechnik mit iterativer Rekonstruktionstechnik, Dosismodulation, adaptivem Scanning
  • Hohe Ortsauflösung im Volumen − Volumen-Isotropie
  • Für die Verarbeitung großer Datenmengen geeignete Workstations
  • Beurteilung der Weichteile, des Gehirns, sämtlicher Organe, des Gefäßsystems, des Knochenskeletts
  • Die Untersuchung kann durch eine CT-Angiographie der Herzkranzgefäße ergänzt werden.
  • Die Daten einer Kolonographie − virtuellen Kolonoskopie können bei Bedarf simultan mitaufgenommen werden.

Schmerzfreie Vorsorgeuntersuchung im Diagnosezentrum Salzburg.

Wir sind gerne für Sie da.